CORNELIUS VÖLKER: Teebeutel, 2001, Farblithographie, 56 x 76,5 cm, nummeriert, signiert und datiert, Schätzpreis 400 – 500 EUR

Details:
Blatt 56 x 76,5 cm
nummeriert u. l. 94/120
signiert und datiert u. r. C. Völker 2001

Cornelius Völker studierte von 1989 bis 1995 an der Kunstakademie Düsseldorf bei A. R. Penck und Dieter Krieg, bei Krieg war er 1994 Meisterschüler. In den Jahren 1993 bis 1995 verfasste er das Buch, führte Regie und produzierte den Spielfilm Die Hermannsschlacht (zusammen mit Christian Deckert, Hartmut Kiesel, Christoph Köster und Stefan Mischer), der in zahlreichen deutschen Programm-Kinos und bei Filmfestivals aufgeführt wurde. Völker lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seit 2005 ist er Professor für Malerei an der Kunstakademie Münster. Völker ist Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Ein besonderes Kennzeichen von Völkers Malerei sind die alltäglichen Dinge des Lebens, die er mit oftmals dickem Farbauftrag auf die Leinwand bringt mit Objekten wie Handtaschen, Händen, Butterbroten, Schokoladentafeln, Feinrippunterwäsche, Teebeuteln, einem Zippo-Feuerzeug, Hunden, aber auch Schwimmern in unterschiedlichsten Posen. Bewusst wird die Banalität der Motive dabei gegen eine virtuose Malerei gesetzt. Inhalt und Form entsprechen einander, der pastose Auftrag der Ölfarbe versinnbildlicht durch Verwischen, Schlierenbildung und Farbverläufe ebendiese Bewegung.

Cornelius Völker hatte Ausstellungen in Museen in Deutschland, Europa und den USA. Seine Werke finde sich in zahlreichen privaten und institutionellen Sammlungen.

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