Details:
Blatt 80 x 101,5 cm,
Abb. 55 x 75,5 cm
nummeriert u. l. 11/35
signiert u. r. B. Zimmer
Bernd Zimmer wird 1948 in Planegg bei München geboren. Anfang der 70er Jahre zieht Bernd Zimmer nach Berlin wo er als Buchgestalter im Verlag Klaus Wagenbach arbeitet. Er nimmt ein Studium der Philosophie und Religionswissenschaften bei Prof. Klaus Heinrich an der Freien Universität auf. In Berlin lernt er Karl Horst Hödicke kennen. Im Jahr 1977 gründet er gemeinsam mit Rainer Fetting, Helmut Middendorf und Salomé die Galerie am Moritzplatz. Diese Gruppe wird unter dem Begriff „Heftige Malerei“, „Neue Wilde“, oder auch „Moritzboys“ bekannt. Ein Jahr nach der Galeriegründung malt Bernd Zimmer in der Musikhalle SO 36 in Kreuzberg das dreiteilige, 28 Meter lange U-Bahn-Bild »1/10 Sekunde vor der Warschauer Brücke«. Dieses Bild wird im Jahr 2015 im Rahmen der Ausstellung „Geniale Dilletanten“ im Haus der Kunst in München und im Albertinum Dresden gezeigt.
1979 erhält Bernd Zimmer das Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium, drei Jahre später, 1982/1983, das Stipendium der Villa Massimo in Rom. In den folgenden Jahren beteiligt sich Bernd Zimmer u.a. an Ausstellungen in London, New York, Washington, Tokyo, Buenos Aires, Mailand, Linz, St. Gallen, Genf, München, Berlin u. v. a. m.
Die Kunsthalle Mannheim richtet Bernd Zimmer Ende 2006 eine große Einzelausstellung zum Thema „Cosmos“ ein, zu der ein umfassender Katalog herausgegeben wird. Im Herbst 2008 erscheint im Prestel Verlag das Buch „Walter Grasskamp. Gespräche mit Bernd Zimmer“, 2011 im Hirmer Verlag das 600 Seiten umfassende Werkverzeichnis zu den Leinwandbildern Bernd Zimmers. In den darauffolgenden Jahren werden seine Arbeiten in der Kunsthalle Emden (2011), Kunsthalle Darmstadt (2012), sowie H2 – Zentrum für Gegenwartskunst im Glaspalast Augsburg und im Sønderjyllands Kunstmuseum, Tondern (2013) ausgestellt. Im Jahr 2015 wird Bernd Zimmer durch Ausstellungsbeteiligungen, die international große Beachtung finden, wie die Ausstellung „Die 80er Jahre“ im (Städel Museum, Frankfurt am Main, 2015) oder „Geniale Dilletanten“ (Haus der Kunst, München, 2015); „Aufruhr in Augsburg“ (Pinakothek der Moderne, Augsburg, 2015/16) und „Die Neuen Wilden“ (Groninger Museum, Niederlande, 2016) gewürdigt. Gleichzeitig zeigt das Buchheim Museum in Bernried die ambitionierte Ausstellung „Gipfeltreffen: Ernst Ludwig Kirchner und Bernd Zimmer“.
2020 realisiert Bernd Zimmer sein langjähriges Projekt, die STOA 169. Jede Säule/Stele wird von einem international anerkanntem Künstler gestaltet. Künstler aus allen Kontinenten sind dabei in seinem Projekt vereint
Bernd Zimmer lebt und arbeitet in Polling und Oberhausen (Oberbayern), in Warthe (Uckermark) und Monteventano, Italien.


