Selbstreflexion, Konstruktive Kritik, neue Impulse, neuer Kurs
Ausgehend von täglichen Malskizzen zu grundlegenden Themen der Malerei sowie von mitgebrachten Arbeiten untersuchen wir den aktuellen Stand unserer künstlerischen Praxis. Im Zentrum steht die bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Arbeit: Was trägt sie? Was ist Gewohnheit geworden? Wo liegen ungenutzte Möglichkeiten?
Durch gemeinsame Bildbesprechungen, Analyse und Austausch werden Aspekte sichtbar, die im Arbeitsprozess häufig übersehen werden oder in den Hintergrund geraten sind. Formale Fragen wie Flächengestaltung, Komposition, Farbigkeit sowie das Verhältnis von grafischen und gestischen Elementen dienen dabei als Ausgangspunkt für neue künstlerische Entscheidungen.
Ob figürlich oder abstrakt – wir hinterfragen die Authentizität unserer Bildsprache und erforschen die Elemente, die unsere persönliche künstlerische Handschrift prägen. Mit Blick auf die bisherige Arbeit wagen wir einen Neustart: Wir lösen uns von überholten Mustern, reduzieren Ballast und öffnen den Raum für neue Entwicklungen.
Der Kurs richtet sich an fortgeschrittene Malerinnen und Maler, die bereit sind, ihre eigene Arbeit kritisch zu reflektieren und sich auf einen offenen Arbeits- und Erkenntnisprozess einzulassen. Ziel ist es, die eigene Position zu schärfen, verborgene Potenziale freizusetzen und die künstlerische Entwicklung mit neuer Klarheit und Konzentration fortzuführen.





