Details:
66 x 55 cm, Abb. 55 x 39,5 cm
nummeriert u. l.
signiert u. r.
1928 in Pfaffenhofen an der Ilm geboren, studierte der Maler und Grafiker 1949 bis 1955 bei den Professoren Hans Gött und Erich Glette an der Münchner Kunstakademie. Für sein Wirken wurde Braun mit mehreren Kunstpreisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis des Kunstvereins Traunstein. Viele seiner Bilder befinden sich im Besitz des bayerischen Staates, in der Sammlung des Hauses der Kunst in München sowie internationalen Sammlungen.
In den mehr als 60 Jahren seiner künstlerischen Tätigkeit hat sich Brauns Malerei von der gegenständlichen Bildwelt hin zu abstrakten Arbeiten entwickelt. Das umfangreiche Werk umfasst Gemälde, Collagen, Mischtechniken, Zeichnungen und grafische Blätter. Im Mittelpunkt seines Schaffens stand die Malerei in Acryl. Sigi Braun verwendete dazu auch Elemente der Collage und zusätzliche Materialien wie Wellpappe oder Zeitungen. Emotionaler Schwung und rationales Konzept bestimmten seine Malerei. Dabei sind Deutungen seiner Bilder schwierig. Sigi Braun war auf Spurensuche in der Natur, im Kosmos und auch im Inneren des Menschen. Der Verleger Stefan Jaeger schrieb über Brauns Kunst: „Brauns Bilder sind klassisch und neu, konstruktiv und assoziativ zugleich. Sie sind in ihrer Abstraktheit und Gegenständlichkeit, ihrer Universalität, kaum beschreibbar. Seine gemalte Lebensbühne ist nicht regional, sie ist die Welt. Sigi Braun, der junge Alte, malt die Welt.“


