In diesem Workshop machen wir uns auf den Weg die Zeichnung neu zu entdecken.
Wir werden selbst zum Seismograf, der Bewegung und Begegnung in Linien übersetzt – mal als Reaktion auf die Umgebung, mal im Dialog mit dem eigenen Körper. Wir arbeiten mit ungewöhnlichen Werkzeugen, verlängern unseren Körper durch Stäbe und zeichnen mit dieser neuen Reichweite. Wir ziehen Spuren durch den Raum, die andere zeichnerisch festhalten, spannen Seillinien und komponieren daraus ein dreidimensionales Bild. Dabei schärfen wir das Bewusstsein für die Qualität von Bewegung und Linie, lernen das Unperfekte und Spontane kennen – und es gestalterisch einzusetzen. Die gesammelten Erfahrungen übertragen wir in unsere persönliche Zeichensprache und entwickeln anhand selbst formulierter Handlungsanweisungen eine kleine Serie.
Jeder Kurstag beginnt mit einer Bewegungseinheit, die Körper, Gruppe und Raum bewusst werden lässt. Anschließend gibt es täglich neu angeleitete Übungen. Vervollständigt wird das Kursprogramm mit kurzen Impulse aus der Praxis historischer und zeitgenössischer Künstler*innen, die Inspiration für unser eigenes Experimentieren bieten.
So entsteht ein Erfahrungsraum, in dem zeichnerische Grenzen verschoben, neue Ausdrucksformen erprobt und persönliche Wege im Zeichnen gefunden werden können.







