Es geht um Fläche, um Material, um die große Geste! Wir arbeiten auf Leinwänden von mittlerer Größe bis hin zu großen Formaten – großzügig setzen wir Flächen, verwerfen sie wieder, legen neue Farbschichten darüber. Mal wird lasierend gemalt, mal geschüttet, mal pastos aufgetragen, mal mit Pigmenten oder Asche gearbeitet – oder alles zugleich. Mutig setzen wir Linien, um Flächen miteinander zu verbinden, oder lassen den Strich ganz für sich alleine sprechen.
Wie wäre es, einen großen Fetzen Papier ins Bild zu kleben? Darf er bleiben, oder wird er wieder überlagert? Oder eine ganze Fläche Rost zu integrieren? Materialität trifft auf Gestik, und es entstehen Formen, die wir vorher nicht kannten. Ausprobieren, mutig sein, den eigenen Ausdruck finden – genau das macht dieses Seminar so spannend und herausfordernd.
Neben Acrylfarbe kommen Pigmente, Asche, Marmormehl, Papier, Kohle und Wachskreide zum Einsatz. So entsteht Strich um Strich, Linie um Linie, Fläche um Fläche eine neue Bildkomposition – in der Tradition der großen informellen Maler wie Emil Schumacher, K. R. H. Sonderborg, Cy Twombly oder Antoni Tàpies.
Übungen auf großformatigem Packpapier sowie ein Vortrag zur Bildkomposition runden das Seminar ab.







