„Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen.“
Henri Matisse
Die eigene große Form zu finden bedeutet, das Unverwechselbare zu formen und dem Wesentlichen nachzuspüren, dem, was bleibt, wenn alles Überflüssige von der Fläche fällt. Es ist der kraftvolle Ausdruck einer klaren Geste, die große Linie, die das Ganze trägt. Reduktion wird zur Stärke.
Die freie künstlerische Umsetzung des Gesehenen – des genau Beobachteten führt uns zu neuen Lösungen, die Raum schaffen für Bewegung, Rhythmus und Ausdruck. In der Verfremdung, Verwandlung und Neuordnung alltäglicher Objekte entstehen spannungsvolle Bildräume, die über das Erwartete hinausgehen und Grenzen auflösen oder diese klar markieren. Zentrale Aspekte sind Komposition, Materialität und die Beziehung zwischen Textur und Form. Aus großformatigen benutzten und bemalten (Pack-)Papieren entstehen eigene Bildkonzepte, in denen das Material selbst zum Ausdrucksträger wird.
Alles darf ausprobiert, kombiniert und neu interpretiert werden. Der Kurs bietet Raum für freies experimentelles Arbeiten – und die Entfaltung des eigenen gestalterischen Ausdrucks.
Es kann mit allen gewünschten Materialien gearbeitet werden: mit pudrigen Materialien, Acryl …, Stiften/Kreiden, …..Pinsel, Bürste, Besen, Spachtel, Lappen und den Händen.
Es können sehr gern bereits angefangene Arbeiten zum Über/Weitermalen mitgebracht werden.
Ich werde unterschiedliche Möglichkeiten und Techniken vorführen, auch das Arbeiten mit flüssigem Wachs sowie Collage-Techniken. Aufbauend auf Ihren persönlichen Vorkenntnissen werde ich auf Ihre individuellen Wünsche und Interessen eingehen. Es gibt gemeinsame Bildbesprechun-gen.
Herzlich eingeladen sind alle, die Freude an Farbe und am Experimentieren haben – für Geübte und noch weniger Ungeübte auf dem Weg zur Meisterschaft – mit Freude am Unerwarteten!
Unsere Dozentin stellt sich vor:






