Synästhesien – Experimentelles Malen
Fragen nach Abstraktion und Realismus zum Thema Wald sind ganz stark von kunsthistorischen und auch zeitgemäßen Betrachtungsweisen inspiriert: Mystik, Schönheit, Erfrischung, Verirrung, Wirtschaftsfaktor, Bannwald, der Wald als bedeutsamer Teil zur Bewältigung des Klimawandels. Mit experimentellen Methoden werden individuelle Themen bearbeitet. Kompositionen, Formen, Licht oder Perspektiven führen uns in die ästhetischen Fragestellungen und die Frage nach dem „Wie“ ein Bild sein soll, führt uns unmittelbar zu Fragen des Ausdrucks.
Synästhesien finden besonders in der Malerei häufig unbewusst Anwendung. Oft fehlen uns Worte, um ein Bild in Worte zu fassen. So verwenden wir verschiedene Sinneseindrücke, um beispielsweise ein Bild in seiner Gesamtheit malen zu können. In diesem intensiven Workshop wird das faszinierende Phänomen der Synästhesie erforscht, bei dem Sinne miteinander verschmelzen. Die Teilnehmenden erleben, wie Klänge in Farben umgewandelt und visuell dargestellt werden können. Durch verschiedene experimentelle Maltechniken wird ein tieferes Verständnis für die Verbindung zwischen auditiven und visuellen Reizen geschaffen. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer werden dabei die eigenen synästhetischen Zugänge für das individuelle Gestalten erforschen und erweitern. Es ist ein unbedingt kreativer Vorgang, der die inneren Schätze zu Tage fördert.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden ihre individuellen Wünsche und Erfahrungen zum Thema Wald für das Malen einbringen und in Gesprächen und Anleitungen werden die Bilder schrittweise entwickelt. Es gibt persönliche und allgemeine Arbeitsbesprechungen und täglich einen Vortrag zur Kunstgeschichte. Das alles vertieft die Lernprozesse und die Weiterentwicklung der individuellen künstlerischen Arbeit.
Arbeitsweise
Individuelle Arbeitskonzepte
Tägliche Arbeitsbesprechungen und Diavorträge




